BEN

Name:                         BEN

Alter:                           ca. 7 Monate, geb. ca. 08/2018        

Geschlecht:                männlich

Rasse:                        Mischling evtl. mit etwas Labi-Anteil

Größe:                        noch im Wachstum, wird vermutlich mittelgroß

Fell/Farbe:                  kurz, schwarz, weißer Latz           

           

Charakter:                  Ben ist einer unserer Junghunde, der sehr, sehr unsicher und ängstlich ist. Weshalb er sich diesbezüglich von den anderen Junghunden unterscheidet, wissen wir nicht, ebenso wenig über sein Vorleben. Anfangs ließ sich Ben im Tierheim kaum anfassen, er war ein einziges zitterndes Bündel.

Leider hatte er einen Nabelbruch, sodass er auch noch eine kleine OP über sich ergehen lassen musste. Aber das ist nun ausgestanden und verheilt. In der Zeit bei uns hat er sich schon eingewöhnt, seine Angst hat sich verringert, ist aber noch groß. Wenn man sich  ihm in Ruhe nähert geht das ganz gut, er lässt sich definitiv überall anfassen und streicheln, nur genießen kann er es noch nicht. Ben ist aber in solchen Situationen unterwürfig. An der Leine laufen ist aktuell noch gar nicht möglich.

Wie sind unsere Vorstellungen von Ben´s neuem Zuhause?

Ben benötigt anfangs unbedingt ein ruhiges Zuhause, ohne Stress, ohne allzu viel „Leben in der Bude“. Seine neue Familie sollte ihm Zeit geben und die Geduld haben sich einzuleben und vor allem Vertrauen aufzubauen. Vorteilhaft wäre ein Zuhause in ländlicher Umgebung. Ein vorhandener souveräner Ersthund  könnte ihm „Vorbild“ im Lernprozess sein. Wer sich für Ben entscheidet hat ein Stück Arbeit vor sich; erfahrungsgemäß lernen die Hunde das außerhalb des Tierheimes aber viel schneller.Hundeerfahrung wäre dabei von Vorteil, aber auch Anfänger mit viel Engagement und dem ganz festen Willen das zu schaffen, können wir uns vorstellen.

Die Anschaffung eines  Welpen/Junghundes sollte gut überlegt werden; es soll eine Gemeinschaft für die nächsten 12-16 Jahre werden! Welpen/Junghunde machen viel Arbeit, eben wie ein Kleinkind, demzufolge aber auch ganz viel Freude. Für die Erziehung und Betreuung eines Welpen/Junghundes braucht man viel Zeit, das ist keine Aufgabe für mal „ebenso nebenbei“. Man sollte sich bei der Anschaffung nicht von überschwänglichen Gefühlen leiten lassen, sondern in Ruhe überlegen ob man in der Lage und gewillt ist, diese Aufgabe für viele Jahre zu bewältigen.          

Nachtrag vom 17.03.2019:

In der letzten Woche hat Ben große Fortschritte gemacht. Sein Kumpel Poldi hat ihm gezeigt, dass Menschen doch ganz nette Wesen sein können. Auch die Leine ist kein Ungeheuer, sondern Mittel zum Zweck, um das Tierheim zu schönen Spaziergängen verlassen zu können. Natürlich ist noch immer einiges zu bewältigen, um Ben weitere Ängste  abbauen zu lassen. Aber da sind wir inzwischen voller Hoffnung.

 

Im Tierheim seit:         07.02.2019

Unsere Hunde sind geimpft, gechipt, entwurmt und besitzen einen EU-Heimtierpass